Sutcliffe Jügend – Nude And Full Of Wounds (CD, Death Continiues Records)

Wer denkt, er kennt Sutcliffe Jügend, könnte bei dieser Platte falsch liegen. Dieses limitierte Album kommt zwar mit der typischen rohen Energie dieser Band, die jedoch in klassische und Ambient-Sounds gegossen wird, welche die schneidende Stimme von Matthew Soko einbettet. Obwohl ich nicht viel verstehe (das Ganze klingt menschenfeindlich), packt mich die intensive Atmosphäre wirklich. …

Continue reading ‘Sutcliffe Jügend – Nude And Full Of Wounds (CD, Death Continiues Records)’ »

Autopsia – Metal [Autopsia Archive Prague Vol. 1] (CD, Old Captain)

Obwohl dies keine vollständige Arbeit ist, sondern eine Zusammenstellung von Stücken, die zwischen 1982 und 1996 aufgenommen wurden, ergibt dies eine gute Dramaturgie. Während der erste Track (ReMix I) sehr neoklassisch und der zweite (ReMix II) ein starker Ritual Track ist, passen die anderen experimentelleren Songs gut hinein. Irgendwo zwischen Soundtrack und moderner Kirchenmusik (wegen …

Continue reading ‘Autopsia – Metal [Autopsia Archive Prague Vol. 1] (CD, Old Captain)’ »

Autopsia – In Vivo [Autopsia Archive Recordings] (CD, Death Continues Recordings)

Autopsia ist ein Projekt, ähnlich wie Laibach, das mit dem ehemaligen Jugoslawien verbunden ist, kulturelle Fragmente aus verschiedenen Epochen verwendet und als ein Kollektiv ohne persönliche Namen agiert und zumindest dem postindustriellen Genre zugeschrieben wird. Einige Parallelen, aber das Ergebnis ist sehr unterschiedlich, denn Autopsie befasst sich nicht mit Politik, sondern mit den vielen Gesichtern …

Continue reading ‘Autopsia – In Vivo [Autopsia Archive Recordings] (CD, Death Continues Recordings)’ »

Vidna Obmana – The Face That Must Die (CD, Old Captain)

Die Stimme von Trevor Ward (Grey Wolves) eröffnet diese Veröffentlichung von 1988. Das ursprüngliche Album wurde als Tonband veröffentlicht. Erwarten sollte man also keine High-End Qualität, dafür gibt’s aber sehr interessante Sounds! Ich schätze, fast jeder, der mit experimenteller Musik zu tun hat, stolperte irgendwann über Vidna Obmana – ich, als ich mich mit Fear …

Continue reading ‘Vidna Obmana – The Face That Must Die (CD, Old Captain)’ »

Wroclaw Industrial Festival 2017 – ein Rückblick

Um die 25 Bands in vier Tagen brachte die Crew des Wroclaw Industrial Festivals diesmal auf die Bühne, weniger als die Hälfte aus eigenen Gefilden, der „Rest“ international besetzt. Statt fand der Event an vier verschiedenen Orten, wobei der Sala Gotycka und das Stary Klaster im alten Mönchskloster die zentralen Spielorte bildeten. Los ging es …

Continue reading ‘Wroclaw Industrial Festival 2017 – ein Rückblick’ »

Kraftwerk – 3-D Der Katalog (8CD, Klingklang)

Diese Release war ein Muss für mich, weil ich Kraftwerk mag und bisher eine CD der Gruppe in meinem Besitz war. Die Re-Releases der letzten Jahre waren mir mit 17 € das Stück zu teuer und mit dem Katalog bekomme ich die meisten ihrer Werke: Autobahn (1974), Radio-Act (1975), Trans Europa Express (1977), Die Mensch-Maschine …

Continue reading ‘Kraftwerk – 3-D Der Katalog (8CD, Klingklang)’ »

Roman Leykam – Essence (CD, Frank Mark Arts)

Ich habe schon mehrere Veröffentlichungen von Roman Leykam bekommen und bis jetzt war meine Einschätzung immer die gleiche: Guter Musiker aber die Musik berührt mich überhaupt nicht. Ich werde das nicht revidieren, aber um ehrlich zu sein, ist diese Platte doch ein bisschen interessanter für mich. Obwohl immer noch sehr jazzig (und nein, ich bin …

Continue reading ‘Roman Leykam – Essence (CD, Frank Mark Arts)’ »

Günter Schlienz – Book Of Dreams (CD, Zoharum)

Das „Beiblatt“ (Info, Waschzettel) stellt Günter Schlienz vor als „einen der führenden Schöpfer der modularen Electronica an der Schnittstelle von Ambient und New Age“. Vielleicht ist das wahr, aber ich höre meistens New Age-Sounds, geschaffen, um sich wohlzufühlen, während du beim Zahnarzt auf deine Wurzelkanalbehandlung wartest. Tut mir leid, ich kann diese Zuckerwattetraummusik nicht ausstehen. …

Continue reading ‘Günter Schlienz – Book Of Dreams (CD, Zoharum)’ »

Echoes Of Yul ‎– The Healing Sessions (CD, Zoharum)

Im Programm des polnischen Labels Zoharum ist das Projekt von Michał Śliwa herausragend. Neben Expo70 ist Echoes Of Yul eine der „nicht so elektronischen“ Bands. Ich würde sie dort verorten, wo Post Rock und Trip Hop sich vermischen. Es gibt nicht nur schwere, psychedelische Gitarren, Echos von Yul fügen elektronische Grooves und Atmosphären hinzu, Samples …

Continue reading ‘Echoes Of Yul ‎– The Healing Sessions (CD, Zoharum)’ »

Phurpa – Rituals of Bön II / Ya tog rid pa’i gyer (CD / 2CD, Zoharum)

    „Ritual von Bön II“ enthält zwei über 20 Minuten lange Stücke, die beiden CDs von „Ya tog …“ weitere zwei Tracks, jeweils ca. 50 min lang. Und darauf hört man meist eine tiefe Stimme, das Kehlkopf-Chanten kombiniert mit den Klängen einiger archaischer Instrumente. Es ist nicht so, dass ich diese Art von Tönen …

Continue reading ‘Phurpa – Rituals of Bön II / Ya tog rid pa’i gyer (CD / 2CD, Zoharum)’ »