Musik für den Oktober 2021

Diese Platte hat zwar schon einige Jahre auf dem Buckel, ich habe sie aber erst jetzt entdeckt. Großartiges Werk, wie ich finde.

Internal Fusion kenne ich schon eine ganze Weile. Éric Latteux veröffentlicht bereits seit 1991 unter diesem Namen Musik, allerdings mit teilweise sehr großen Abständen. Ich war mal zufällig auf das 1996er Album „Om Vaira Sattva Hum“ gestoßen, eine Art Ritual Ambient, das mir sehr gut gefiel. In der Folge besorgte ich mir zwei weitere Alben. Seit 2017 scheint Latteux wieder mehr Freude an der Klangsetzung zu haben, mittlerweile erscheinen regeläßig Veröffentlichungen. Diese hier ist die neueste und das vorliegende Werk lässt sich nicht ohne Weiteres Internal Fusion zuordnen, auch wenn einige Elemente bekannt sind. Insgesamt ist der Sound wesentlich experimenteller geworden.

Ein gutes Anliegen ist immer zu begrüßen, die Musik ist aber zum großen Teil nur recht mainstreamiger Pop, mit wenigen Ausnahmen. Schade.

Dave Philipps ist nicht immer leichte Kost – kein Wunder bei den Themen, die der Aktivist beackert. Post Homo Sapiens ist zwar nicht weniger intensiv als ander Alben des Schweizers aber „leichter“ hörbar und mit vielen interessanten Sounds gespickt. Das Album ist bereit 2020 erschienen.

Sehr reduzierte Drone-Musik, gut zum Abschalten.

Abwechslungsreiche experimentelle Musik, von Ritual bis Noise. Nicht immer einfach zu konsumieren, trotzdem ein feiner Sampler.

Rituelle, sehr archaische Musik von Akoustik Timbre Frekuency.

Beruhigende 2 h Drone-Musik. Just relax.

Hier quietscht, zirrpt und kratzt die Zikade. Ein Besuch im Klang-Zoo.

Krach für alle, denen die Bohrmaschine zu langweilig ist 🙂

Sehr schicker, klassisch angehauchter Ambient.

Dieser Ambient ist etwas dunkler und auch schräger.

Das Sombre Soniks Label hat ein recht umfangreiches Programm:

Echt Oldschol: Ein Industrial Sampler aus der Zeit, als Industrial wirklich noch extrem experimentell war und jede/r quasi gemacht hat, was ihm/ihr in den Sinn kam. Nicht immer leicht zu hören aber sehr angenehm.

Abwechslungsreicher Sampler mit schräger Mugge aus den frühen 1980ern:

Feiner Dark Ambient

Etwas verspulte Musik mit einem gewissen Charme. Irgendwo zwischen Pop, Jazz und experimentellem Sound. Erinnert mich ein wenig an das polnische Projekt 23Threads.

Viel Neues gibt es von Alfa Matrix:
Techno: Matthew Creed – The Chapel of Lines

Electro: Neuroactive – Morphology (redux)

Electro: Siva Six – DeathCult

Electro: Circumpolar – Awaiting The Dawn

Abwechslungsreicher Mix aus Elektro und Techno – „Salz“ erinnert ein wenig an Schwefelgelb.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.