Sonntag 9. Oktober: DREKKA, Bu.d.d.A.

Sonntag 9. Oktober
DREKKA (US) + Bu.d.d.A. (CH+DE)
Alte Feuerwache Loschwitz, Dresden

Doors open: 19:30h
Fee: 5 / 7 €

 


DREKKA

Seit 1996 ist Drekka alias Michael Anderson ausgiebig getourt, hat zusammengearbeitet, Erinnerungen gesammelt und ein persönliches Klangarchiv aufgebaut, das bis in die Mitte der 80er Jahre zurückreicht.

Drekka ist inspiriert von den Soundscapes und dem nicht-linearen Impressionismus von Cindytalk oder COIL, der industriellen Schwerkraft der Einstürzenden Neubauten oder des Hafler Trios und den filmischen Kollaborationen von Edward Artemiev/Andrei Tarkovsky oder Simon Fisher Turner/Derek Jarman. Aber seine Arbeit ist einzigartig, einmalig und sehr persönlich.

Im Laufe seiner jahrelangen Performance- und Aufnahmetätigkeit hat Drekka die frühe industrielle Tonbandkultur, fragilen Schlafzimmer-Noise-Folk und weitläufige filmische Texturen erforscht. Seine Arbeiten und Performances berühren Themen wie Stille, Erinnerung und Vergessenheit. Doch anstatt sich selbst zu verdunkeln, wie es bei experimenteller Musik oft der Fall ist, fungiert DREKKA als direkter Zugang zu Andersons Geist und seinem Schatz an Erinnerungen. Anderon zeigt diese persönlichen Aspekte und seine Zerbrechlichkeit deutlich, anstatt sie durch poetische Abstraktionen zu verschleiert.

drekka.bandcamp.com

Bu.d.d.A.

Bund des dritten Auges ist ein Duo bestehend aus Sascha Stadlmeier (EMERGE) und Chris Sigdell (B°TONG). Es hat sich der meditativen Ambient-Drone-Musik verschrieben und im Gegensatz zu ihren Soloprojekten spielen sie hier stattdessen Gitarre und Geige. Seit seiner Gründung in Barcelona 2019 hat das Duo einige EPs veröffentlicht und – trotz Pandemie – zwei ausverkaufte Deutschlandtouren absolviert. Die zweite zusammen mit N (Hellmut Neidhardt, Denovali Records), mit dem sie auch ein ganzes Album aufgenommen haben…

Inzwischen haben die beiden ihr erstes komplettes Album fertiggestellt, das auf Zhelezobeton/Dämpfungsschaltung erscheinen wird. Auf „Diese Anmut von Trophäen“ gibt es Gastauftritte von Common Eider/King Eider, Drekka und Bebawinigi. 5 Songs, die sich zwischen dem zwischen tranceartig und verstörend bewegen und die Vielseitigkeit von Bu.d.d.A. drone zeigen.

Für diejenigen, die Namen brauchen: Bu.d.d.A. mögen klingen wie Troum meets Earth zusammen mit Brian Eno in seiner stärksten Ambient-Phase. In Wirklichkeit knüpft das Duo an das Erbe von NID (1995-
2005), bei denen Chris Mitglied war und die eine CD auf Auf Abwegen veröffentlichten, bevor bevor sie sich auflösten und getrennte Wege gingen. NID, zusammen mit Maeror Tri, können als die Innovatoren der deutschen (Dark) Ambient Musik gesehen werden, lange bevor andere auf den Zug aufgesprungen sind.

budda-official.bandcamp.com


DREKKA

Since 1996, Drekka aka Michael Anderson has toured, traveled, & collaborated extensively; collecting memories & building a personalized archive of sound dating back to the mid-80’s.

Drekka owes something to the soundscapes and non-linear impressionism of Cindytalk or COIL, the industrial gravity of Einstürzende Neubauten or Hafler Trio, and the cinematic collaborations of Edward Artemiev/Andrei Tarkovsky or Simon Fisher Turner/Derek Jarman. But his work is singular, unique, and very personal.

Throughout years of performing and recording, Drekka has explored early industrial tape culture, fragile bedroom noise-folk, and expansive cinematic textures. His work and performances touch on themes of silence, memory, and forgetfulness. But rather than obscure himself, as is so often the effect of experimental music, DREKKA functions as a direct line into Anderson’s mind and his tenuous cache of memories. These personal aspects and this fragility are clearly on display, rather than being obfuscated by poetic abstractions.

drekka.bandcamp.com

Bu.d.d.A.

Bund des dritten Auges is a duo consisting of Sascha Stadlmeier (EMERGE) and Chris Sigdell (B°TONG). It is dedicated to meditative ambient drone music and contrary to their respective solo projects here they play guitar and violin instead. Since its conception in Barcelona 2019, the duo has released a couple of EPs, and – despite the pandemic – completed two sold-out German tours. The second together with N (Hellmut Neidhardt, Denovali Records), with whom they also recorded a whole album…

Meanwhile, the two have completed their first full album, which is set to be released on Zhelezobeton/attenuation circuit. “Diese Anmut von Trophäen” features guest-appearances by Common Eider/King Eider, Drekka and Bebawinigi. 5 songs that move between the trancelike and the disturbing and showcase the versatility of Bu.d.d.A. drone.

For those who need names: Bu.d.d.A. may sound like Troum meets Earth together with Brian Eno in his most ambient phase. In reality the duo builds on the legacy of NID (1995-2005), who Chris was a member of, and which released a CD on Auf Abwegen before disbanding and going separate ways. NID, along with Maeror Tri, can be seen as the innovators of German (dark) ambient music, long before anyone else jumped the train.

budda-official.bandcamp.com

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.