MASCHINENHÖREN

Inwiefern müssen Bildwelten operativ (anschlussfähig) sein, um etwas zu repräsentieren?

Am 19.März lädt der Kunstverein gegenwart zu einer exklusiven Sonderveranstaltung ein. Beim sogenannten “MASCHINENHÖREN” handelt es sich um ein Zusammenspiel der Musiker Stefkovic van Interesse, Felix Franzke und des Medienkünstlers Felix Richter aus Leipzig, die erstmalig und vorab unseren neuen Ausstellungsort audiovisualisieren werden.

Der Titel hinterfragt dabei die Wechselwirkungen visueller und auditiver Wahrnehmung. Wo Musik rein elektronisch über ein digitales Interface arrangiert wird, geht das Verständnis des hintergründigen Prozesses schnell verloren. So kommt zum Hören das Sehen hinzu, wodurch das Erfassen, gar Erleben, greifbarer wird. Doch täuschen, technisch gesprochen, Bildgebung und die bedingte Datenverarbeitung, nicht über die hochgradige Konstruktion hinweg.

Genau dieser Grad ist es, dem Stefkovic van Interesse widerspricht, indem er nicht wahllos, sondern gezielt Umgebungsgeräusche sammelt, verarbeitet und letztlich sampelt. Umrahmt von analogen Klängen des Jazzmusikers Felix Franzke und den komplexen Visualisierungen Felix Richters, begegnen sich auf diese Weise multiple Ebenen der Klang- und Bilderzeugung.

So sieht sich der Besucher mit zwei wesentlichen Fragen konfrontiert:
Einfach die Augen schließen, die Vibrationen fühlen und assoziativ hören?
Oder das Innere mit dem Äußeren verbinden?

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Die Anmeldung erfolgt ausschließlich via
http://goo.gl/forms/kLRGHSqnGc

und ist in der Zuschauerzahl limitiert!

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