3: Flimmerstunde in der Reichskanzlei

Wie schön, wie schön, oh wie ärgerlich. Adolf war es offensichtlich egal, ob er Eva warten ließ. Es ist ja auch Ostern und ich habe eigentlich heute keine Zeit, mir das anzutun. Sie wissen schon, heute ist der große Tag. Wir feiern heute den ersten Pornofilm in der Reichskanzlei und alle haben sich darauf gefreut, sogar die kleine Angela Merschel. Eva hat wie immer alles schön hergerichtet, nur Adolf fehlt und der hat natürlich einen ganz ernsten Grund, zu spät zu kommen.

Dolfi

Churchill sitzt schon im Sessel und freundet sich mit seinem Lederoutfit an Auch die Erna vom Bratwurststand ist auch gekommen, ganz in Weiß, Edelweiß und ganz angestrichen mit weißer Farbe. Eva teilt allen schon mal das Programmheft aus, der Heinrich ist mit seinen kleinen Pinguin erschienen und der Josef kommt gerade auf Skiern die Treppe herauf. „Nun ja, wir sind vollzählig, der Hermann kann heute nicht, der hat einen Hämorrideninfarkt und die anderen planen mal wieder einen Krieg gegen Ostdeutschland“. In Wahrheit wollten Bormann und der Rest der Sippe in einen Puff bei Halle an der Saale einkehren, da soll es kleine Hühner geben die man… Das will ich ihnen lieber ersparen. Die haben doch eh einen Knall, der Bormann und so. Wie kann man nach Halle fahren und das bei dem heutigen Anlass? Eva richtet ihre Strapse und der Heinrich holt derweil die Filmrolle aus seiner Aktentasche. „Brandheiß, Eva, das hast du noch nicht gesehen.“ Dem Heinrich läuft schon der Sabber über seine Uniform und tropft auf seinen Pinguin. Das arme Viech fühlte sich sicher wieder genötigt, dabei zu sein. Es ist ja auch eine Schande, einen Quäker-Pinguin mit in so einen Film zu nehmen. Was tut man nicht für das Vaterland?! Eva schaut auf die Uhr, sie ist ein wenig verärgert über Adolfs Zuspätkommen. Da fliegt auf einmal die Tür auf, Adolf kommt hereingestolpert. Mit entsetztem Gesichtsausdruck schaut er in die Runde, seine Kleider hängen in Fetzen herunter, er hastet zum kleinen Tisch an dem Josef sitzt und schluckt erst einmal kräftig einen kleinen Cannabisschnaps. „Kinder, ihr werdet es nicht glauben, die haben es doch wirklich getan.“ Eva schaut völlig entgeistert: „Adolf wo sind deine Brustwarzenelektronen die ich dir zu Weihnachten schenkte?“ Adolf schaut Eva an, überlegte und geht, ohne Eva weiter zu beachten, zu Heinrich. „Heinrich, die haben es doch gewagt, an der Straßenecke neben Gemüsemüller einen Döner zu eröffnen und sie wagen es sogar, mich als perverse kleine Drecksau zu beschimpfen.“ Heinrich, völlig verdutzt, schaut auf die Filmrolle, die er in der Hand hält. „Heißt das, wir schauen heute keinen Porno? Erklären wir denen heute den Krieg?“ Churchill und Josef schauen gerade in der Bild-Zeitung nach billigen Angeboten für Handtaschenwärmer: in Wirklichkeit tun sie so, als würden sie nicht bemerken, dass Adolf mal wieder seinen Tick bekommt. „Kinder, die haben einen Dönerladen eröffnet und nebenan steht jetzt ein Büro mit der Aufschrift ‚Die Grünen‘. Das waren wirklich komische Menschen; die haben alle nach Scheune und Bauernhof gerochen. Doch das war nicht das Problem, denn man soll sein Volk ja gerne haben.“ Heinrich verschluckt sich nach diesem Satz aus Adolfs Mund und will wissen, was der Grund seiner Missstimmung sei. Adolf schaut zu Churchill und fragt, ob er schon mal heute die Reichs-MOPO gelesen hat, worauf Churchill antwortet: „Yes i Can!“ Adolf rastet aus: „Dieser Bastard, jedes mal quatscht der nur dummes Zeug, wenn er hier ist. Josef mein Guter, die machen Ernst! Der Laden wird zu gemacht, diese Brüder wissen wohl nicht mehr, was ein guter Deutscher Eintopf ist.“ Eva tänzelt die ganze Zeit herum und erzählt dem Pinguin, wie sie sich den letzten Samstag mit sich vergnügt hat, masturbierend mit einen Klingel-Katalog in der Hand. Der Pinguin holt seine P08 heraus und will sich in den Kopf schießen, doch die Waffe ist nicht geladen. Er schaut Eva an und wackelt mit dem Kopf, hin und her. Adolf läuft fassungslos herum, er schimpft und schreit und spuckt ständig auf Churchills Glatze: „Diese… diese Ökoletten, die wagen es doch, diese Claudia Broth zu wählen und dann behaupten sie, sie wäre die neue Führerin. Diese Schlampe! Noch bin ich der Führer und ich lasse mich von dieser Waldorftrulla nicht einschüchtern, egal ob sie mir wieder droht, mich im Supermarkt nackt zu überfallen und mich noch dazu zwingt, sie an zulächeln, wenn sie mich missbraucht. Aber ich zahle es ihr heim! Ich habe Pläne geschmiedet und eine Geheimwaffe entwickelt.“ „Welche denn, Adolf“, fragt Eva beiläufig. „Ich habe eine Spinat-Dinkelmaschine entwickelt, sie verarbeitet Spinat oder wahlweise Dinkel zu einen Sexualhormon das Lust auf Sex macht. Dann haben die Ökoletten Sex und bekommen Kinder.“ „Und was ist daran gemein?“, fragt Eva ungläubig. „Die Kinder werden das Schlimmste, was sich so ein Heufresser vorstellen kann. Sie werden alle Mitglieder im Deutschen Dackelverband, sie wählen 50 Jahre Troland Bloch, geben jeden Monat Geld für Ego-Shooter aus und kaufen ständig Samstag ein. Das ist meine Rache!“ Churchill ruft aus dem Hintergrund: „Yes I Can!“ Eva schaut Adolf an und muss lachen. Heinrich hat sich schon die Hose herunter gezogen und kann es kaum erwarten, den Film zu schauen. „Adolf du sollst nicht so böse sein, das hat dir immer nur Ärger gebracht, denk an 1945“, wirft Eva beherzt in die Runde. „Das war Alles anders, die hatten keine Ahnung! Hätten wir gleich die Gewinnspielgutscheine verteilt an die Russen, dann wären die nicht sauer gewesen auf uns.“ Josef schaut aus dem Fenster das zur Straße führt und meint: „Wir hätten auch mehr Kreuzworträtsel in den Stürmer machen sollen. Das hätte bestimmt das deutsche Volk motiviert, mehr rote Beete zu Essen und der Juppi Hesters hätte in diesen Lager besser gesungen. Dann hätte er auch einen ordentlichen Plattenvertrag bekommen und mit seinen Einnahmen hätten wir den Krieg finanziert.“ „Yes I Can!“, quakt Churchill. „Halts Maul“, schreit der GröFaz „Wegen dir fing doch die Scheiße an, diese Scheiß Demokratie.“ „Adolf, das kannst du aber nicht sagen“, Eva schaut ihren kleinen Trotzkopf böse an. „Ja das meine ich ernst“, schreit der und wischt sich das Haar mit einer hastigen Bewegung aus dem Gesicht. „Du bist wirklich gemeint.“ Eva ist sauer und schmollt: „Der Winston hat dir letztens zu Weihnachten einen kleinen Puffhasen geschenkt, der war sogar braun.“ „Schon gut, schon gut Eva, du hast ja recht. Tut mir leid Winston.“ Adolf ist jetzt wieder einigermaßen ruhig. „Yes I Can!“, quakt Churchill. „Schauen wir jetzt den Film?“, fragt Heinrich leicht angesäuert und schaut verärgert in die Runde. „Wir müssen heute noch einen Krieg planen und der Pinguin muss auch ins Bett. Außerdem bin ich geil“. Der Pinguin schaut verbittert, er setzt sich auf seinen Hintern und windet Stacheldraht darum. Er befestigt ein Schild dran mit der Aufschrift „One Way“. Heinrich schaut enttäuscht zum Pinguin und regt sich auf, weil der sich immer wieder verweigert. Josef fragt Adolf, warum er so abgerissen aussieht. Adolf dreht sich weg, er wird rot im Gesicht. „Was Adolf, was ist pasiert?“, ningelt Eva, die sich gerade auf dem Sofa geräkelt hat. „Das geht euch einen Scheiß an, es war jedenfalls schlimmer als Stalingrad“, flennt der Führer. „Nun übertreib mal nicht. So schlimm kann es nicht gewesen sein“, spöttelt Eva und lässt ihre Finger um ihre großen Brüste kreisen. Adolf baut sich einen Joint und nimmt einen Zug, er reicht diesen an den Pinguin. „Wo ist Hermann?“, fragt Adolf. „Der liegt im Bett, hat dieses Problem mit seinen Hintern“, antwortet der Vogel. „Diese dicke Schwuchtel! Wenn man ihn braucht, hat der was am Arsch“, jammert Adolf. „Ich bin alleine, verlassen, alle haben mich verraten. Eva tröstet ihn: „Ach komm Adolf, wir machen uns einen schönen Abend. Der Heinrich hält es kaum mehr aus, er explodiert schon fast. Der Heinrich hatte sich wirklich gefreut, sogar sein Zauberumhang-Fetischkostüm angezogen. Das sieht irgendwie ulkig aus. Noch lustiger ist aber die Tätowierung auf seiner rechten Arschbacke. Es ist eine missglückte Rune, die aber aussieht, wie ein Feil in Richtung A…. Das muss jedenfalls der Grund gewesen sein, warum sein Onkel ihn so richtig hart von hinten nahm. Ich glaube jetzt wir es vulgär! Das ist nicht meine Absicht, doch Tatsachen sind Tatsachen. Gehen wir lieber zurück zu unseren Freunden, den es brau(n)t sich was zusammen.

Josef humpelt zu Eva und kniet sich vor hier hin. Eva schaut auf ihn herunter, „Josef was ist den los, warum ist Magda nicht dabei?“ Der druckst herum: „Naja, das ist der Grund warum ich eigentlich hier bin. A ls ich im Sportpalast den „Totalen Krieg“ ausrief, nahm mir Magda das übel.“ „Warum?“, erwidert Eva. „Naja das kann ich nicht sagen. Ich kam nach Hause und sah die Magda mit dem fetten Hermann auf dem Sofa. Er hatte sich so einen Orden um den Penis gemacht und sie war gekleidet wie diese Uschi von der Leine. Halt solche Rollenspiele, du verstehst, Eva.“ Die versteht sofort: „Das ist natürlich nicht gut. Da solltest du mit ihr reden, schließlich habt ihr nicht umsonst sieben Kinder gemacht, von denen die meisten jetzt in der ZDU sind.“ Josef blickt verschämt auf seinen Klumpfuß und berichtigt: „Naja nicht alle. Einer ist aus der Rolle gefallen, er wurde Papst.“ Eva zeigt Mitgefühl: „Mach dir mal keine Sorgen! Du solltest dir halt Zeit nehmen für Magda. Und tritt dem Hermann mal richtig in den Arsch.“ Josef schaut ihr jetzt direkt in die Augen: „Das tat ich schon, darum ist er auch nicht da.“ Eva begreift. „Ich rede mal mit Magda. Wir verstehen uns von Frau zu Frau. Am Besten, wir gehen mal zu den SS-Schippendales und sehen den großen blonden Jungs zu, wie sie Strippen. Das wirkt immer entspannend.“ Eva kommt ins Schwärmen: „Ja, ja, die Jungs von der SS, das sind ganze Kerle“. Sie schwelgt in ihren Erinnerungen und lacht verzückt. Wir wollen nicht erforschen, was sie gerade denkt, doch der Adolf, der macht kein Hehl aus seinen Gedanken. Nachdem die Wirkung des Joints nachgelassen hat, fängt er wieder an, gegen Gott und den Rest der Welt zu wettern. Der Heinrich ist angepisst, weil sein Pinguin sich verabschiedet hatte. Der misanthropische Vogel schloss sich Stauffenberg an und baute die Sushibombe bauen, um Adolf in die Luft zu jagen. Doch Adolf ist ja bekanntermaßen Vegetarier, weshalb ihm die Bombe nichts anhaben kann.
Wie der Abend ausging, wissen wir von den Beteiligten: Der Porno wurde nicht gezeigt, weil Heinrich mal wieder den falschen Film eingepackt hatte. Die richtige Rolle hatte nämlich der Hermann geklaut und sich mit der Magda angeschaut. Die Folgen sind bekannt.
Jahre später vermachte Magda den Film an ihren Sohn, den Papst. Somit wissen wir auch, dass es im Vatikan einen Pornofilm gibt. Genauer betrachtet hat der Papst die größte Pornosammlung der Welt, doch dies ist eine andere Geschichte.
Adolf konnte sich doch noch mit Claudia anfreunden. Bei einem ihrer Besuche brachte sie ihm ein paar leckere Rezepte für vegetarische Fessel-Spiele mit. Während die zwei diese ausprobieren, hängt die Eva wie immer ab oder geht shoppen. Und der Heinrich, naja der hat es nicht so gut gelöst. In Wirklichkeit war der Film eine Leihgabe vom Mussolini. Im Film tut Benito nichts anderes, als sich Spaghetti einzeln um seinen Penis zu wickeln: Dabei freut er sich diebisch, denn Heinrich hat er einen Porno aus Skandinavien versprochen, mit diesem blonden Mädchen. Eigentlich ganz schön eklig, das Ganze!
Wie auch immer; die Verwechslung der Filmrollen führte jedenfalls zum Bündnisbruch mit Italien. Das nächste Mal erkläre ich Euch, warum der Adolf nach Florida zog, bei den Dunkelgrünen eintritt und warum nun Magda mit Hermann vögelt.

Geil Hitler

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