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Die innere Welt Kann man sich noch relativ leicht vorstellen, dass jemand an uralte Zivilisationen oder Supermenschen in riesigen Höhlen unter der Erdoberfläche glaubt, so verlangt die hier "Innere Erde" genannte Weltbetrachtung schon ein gerüttelt Maß an Phantasie. Wesentliche Idee dieser Theorie ist, wie bereits erwähnt, dass wir nicht auf der Oberfläche einer Kugel leben, sondern in deren Innerem. Auch diese Vorstellung geht auf einen Amerikaner zurück, auf Cyrus Reed Teed, der sich nach seiner Erleuchtung in Koresh umbenannte und eine Sekte mit ihm selbst als Messias gründete. Die oben getroffene Annahme verlangt nicht mehr und nicht weniger, als unser ganzes kopernikanisches Weltbild auf den Kopf zu stellen. Haben wir jetzt einen unendlichen Weltraum über unseren Köpfen, würde dieser in der Inneren Welt zu einem nach den Regeln der Geometrie berechenbaren Kugelvolumen zusammenschmelzen. Das wiederum führt dazu, dass die Summe aller Sterne, Sonnen, Galaxien etc. kleiner als dieser Rauminhalt sein müsste und damit auch viele dieser Himmelskörper kleiner wären, als heutzutage von uns angenommen. Diese Klippe umgeht die Theorie mit einem "genialen" Konstrukt: Im Zentrum der Hohlkugelerde befindet sich eine Fixsternkugel, die wie ein Schweizer Käse mit feinen Löchern durchzogen ist. Diese Löcher strahlen die Leuchterscheinungen ab, die wir auf der Erde für Sterne und Galaxien halten. Um diese Fixsternkugel kreisen die Planeten und Satelliten. Sonne und Mond sind ebenfalls Planeten. Wenn wir also im Inneren einer Hohlkugel leben, müssten wir dann nicht eigentlich Australien sehen können? Die Antwort ist einfach - das Licht verläuft nicht geradlinig sondern krumm. So abseitig diese Annahme zuerst klingen mag, einen schlagenden Beweis dafür, dass das Licht gerade verläuft, gibt es nicht. Was ist nun aber mit unseren Ausflügen ins Weltall, mit der Landung auf dem Mond. Wenn unser Erdtrabant, wie nach der Theorie berechnet, nur etwa einen Durchmesser von einem Kilometer hätte, wie konnte Apollo 13 dort landen? Die Lösung ist ganz einfach: Die physikalischen Gesetze und Größenverhältnisse schrumpfen im Kosmos.
Wir
leben alle im Inneren der Erde. Doch was ist außerhalb? |
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